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Praxis für
KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

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Pulsatilla by Konstanze-Moos pixelio

Pulsatilla
by Konstanze-Moos pixelio

KLASSISCHE HOMÖOPATHIE

Homöopathie ist die Kunst, durch einen gezielten Impuls (das homöopathische Mittel) die Selbstheilungskräfte so anzuregen, dass eine nachhaltige Heilung von innen möglich wird.

Das bedeutet, es werden nicht einfach oberflächlich Symptome beseitigt. Wer bei jeder Migräne eine Schmerztablette nimmt, ist zwar für den Moment die Kopfschmerzen los. Die Störung im System, die erst zu diesen Kopfschmerzen führt, ist damit aber nicht beseitigt.

Hier setzt die homöopathische Behandlung an: Sie kämpft nicht gegen die Krankheit, sondern gibt Impulse, die den Organismus in seiner Selbstregulation unterstützen. Diese Impulse müssen ganz individuell passend gesetzt werden, darum wird in der Homöopathie nie eine bestimmte Krankheit behandelt, sondern immer die ganze Person in der Gesamtheit der individuellen Beschwerden.

Jeder Organismus reagiert nämlich auf äußere Einflüsse und Situationen (z.B. Krankheitserreger, belastende Lebensumstände, Witterung, seelische Traumata, Verletzungen) auf ganz spezifische Art. Ist er gesund, findet er nach einer kurzen akuten Phase sein ursprüngliches Gleichgewicht wieder. Gibt es aber ein tieferliegendes Problem mit der "Lebenskraft" (der Dynamis), ist diese natürliche Selbstregulation gestört. Der Körper produziert Symptome und versucht damit, die Störung möglichst weit an der Peripherie zu halten. Werden diese Symptome nun einfach unterdrückt ohne die zugrundeliegende Störung zu behandeln, kann dies dazu führen, dass sich der Krankheitsprozess in immer tiefere Schichten verlagert (z.B. wenn aus der Neurodermitis ein Heuschnupfen oder sogar ein Asthma wird).

In der homöopathischen Anamnese wird das individuelle Reaktionsmuster ergründet, um darauf basierend das passende Mittel zu verschreiben. Darum spielen vor allem auch Veränderungen im Gemüt, Reaktionen auf Kälte, Wärme oder auch Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln eine Rolle. Das alles kann wertvolle Hinweise auf die Art der Störung und damit auf das benötigte Arzneimittel geben. Denn nur das dem Krankheitszustand ähnlichste Mittel (das "Simillimum") ist in der Lage einen tiefgreifenden Heilungsprozess anzuschieben. (vgl. auch Prinzipien der Homöopathie)